Erste digitale Gemeindesitzung in Kramsach

Bgm. Zisterer: „Wir bleiben handlungsfähig und im Diskurs mit allen Fraktionen.”

Am Donnerstag, den 26. März 2020 fand in Kramsach die erste digitale Gemeindesitzung statt. Kramsach schafft es damit, ihren Betrieb online aufrecht zu erhalten und bestehende Projekte auch während der Krise voranzutreiben. Konkret wurde eine Steuerungsgruppensitzung zu aktuellen Projekten abgehalten. Eingeladen waren Vertreter aller Fraktionen.

„Wir haben den Gemeindebetrieb erfolgreich auf Online-Kommunikation umgestellt. Somit sind wir auch während der Krise weiterhin handlungsfähig und können Projekte im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger angehen bzw. fortsetzen,” erklärt Bürgermeister Bernhard Zisterer.

Wenngleich die Krise den Bürgermeistern weitgehende Befugnisse einräumt, will Zisterer auf den gemeinsamen Dialog mit allen Fraktionen bauen: „Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, sich abzustimmen und den offenen Diskurs zu führen,” so der Bürgermeister.

Ermöglicht wurde die Sitzung der Gemeinde durch die Gemeindeentwicklerin Communalp. Geschäftsführer Walter Peer führt dazu aus: „Wir bieten aktuell allen Gemeinden Unterstützung in der Organisation von Online-Sitzungen an. Kramsach war die erste Gemeinde, die dieses Angebot angenommen hat und wir freuen uns darauf, wenn weitere Kommunen diesem Beispiel folgen.”

Auch wünscht sich Peer die Schaffung der Möglichkeit, ebenso formale Gemeinderatssitzungen während der Krise abzuhalten. Die Tiroler Gemeindeordnung sehe das aktuell noch nicht vor. „Gerade jetzt zeigt sich die Notwendigkeit, die Gesetzeslage den Verhältnissen entsprechend anzupassen und auch die formale Beschlussfassung digital zu ermöglichen,” so Peer abschließend.

1. Digitale Gemeindesitzung in Kramsach
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